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Bachelorarbeitsthemen

 


Der IKEA-Effekt

Betreuer: Sven Feurer

 

Arbeit führt zu Liebe – so erklären die Autoren Norton, Mochon und Ariely das Phänomen, dass Kunden Produkte, die sie selbst zusammenbauen, oftmals den wahrgenommenen Wert des Resultats höher einschätzen als wäre es von einem Experten aufgebaut worden. Diese Bachelorarbeit untersucht, unter welchen Umständen dies der Fall ist. Dabei soll auf Basis eines Literaturüberblicks eine eigenständige empirische (Replikations-)Studie der Arbeit von Norton, Mochon und Ariely durchgeführt werden.

 

Norton, Michael I., Daniel Mochon, and Dan Ariely (2012), “The IKEA effect: When labor leads to love,” Journal of Consumer Psychology, 22 (3), 453–60.

 

 

 

Wirkung von Ablenkung beim Spracheinkauf auf das Konsumentenverhalten

 

Beteuer: Ingo Halbauer

 

Voice Shopping eröffnet die Möglichkeit in unterschiedlichen Situationen einzukaufen. So können mittels Spracheinkauf Produkte während der Autofahrt, beim Kochen oder Putzen ausgewählt und gekauft werden. All diese Situationen haben gemeinsam, dass der Einkauf in ihnen nicht die Haupttätigkeit ist, wie er es beim Onlineshopping oder beim traditionellen Einkauf ist. Ein geringer Fokus auf der Einkaufsentscheidung liegt kann dazu führen, dass Konsumenten bei ihrem Wahlverhalten auf einfache Heuristiken wie z. B. Markenheuristiken zurückgreifen (vgl. Sims 1998, Wernerfelt 1989).

 

Des Weiteren ist es denkbar, dass auch die Art der Ablenkung einen Einfluss auf das Wahlverhalten von Konsumenten hat (z. B. eine Tendenz zu utilitaristischer Marken bei Ablenkung durch Hausarbeit). Im Rahmen dieser Bachelorarbeit sollen zunächst die unterschiedlichen Effekte von Ablenkung auf das Konsumentenverhalten recherchiert werden und anschließend ausgewählte Effekte im Kontext von Spracheinkauf experimentell überprüft werden.


 

 

Manipulation von Stimmung in Onlinestudien

 

Betreuer: Ingo Halbauer

 

Eine Vielzahl von Studien kommt zu dem Ergebnis, dass die Stimmung von Konsumenten einen Einfluss auf deren Kaufentscheidung hat (vgl. z. B. Roehm und Roehm 2005, Kim et al. 2009, Murray et al. 2010). Diesen Studien ist gemein, dass die Stimmung ihrer Teilnehmer in Laborexperimenten beeinfluss wurde.

 

In dieser Bachelorarbeit sollen unterschiedliche Möglichkeit die Stimmung von Individuen zu manipulieren zusammengetragen werden. Anschließend soll eine Evaluation erfolgen, inwiefern diese in einem Onlineszenario-Experiment Anwendung finden können. Auf Basis dieser Evaluation soll in einem eigenen Onlineexperiment die Wirkung der gewählten Möglichkeiten ergründet werden.


 

Gelerntes Abo-Modell? Zur Abonnement-Affinität der Generation Netflix

Betreuer: Robin Pade

 

Was bei Streamingdiensten längst Realität ist, könnte nun auch im Automotive Bereich zum Standard werden: Automobil-Abos, die es Kunden ermöglichen für fixe Monatsraten immer ein für sie neues Auto zu fahren. Je nach Anbieter und Ausführung sind Posten wie Wartung, Reparatur, Reifenwechsel, Versicherung und Steuern bereits inkludiert. Das Modell soll insbesondere bei jüngeren Menschen gut ankommen, die von positiven Erfahrungen mit Abo-Streamingdiensten wie bspw. Netflix oder Spotify berichten.

Innerhalb dieser Bachelorarbeit soll untersucht werden, ob positive, negative oder keinerlei Erfahrungen mit Abo-Modellen am Beispiel von Streamingdiensten signifikante Auswirkungen auf die Konsumentenentscheidung für oder gegen weitere Abo-Modelle mit sich bringen. Hierfür sollen Zielgruppen, Einflussfaktoren der Tarifwahl und Besonderheiten bei Streaming-Abos untersucht und mit Spezifika im Bereich der Automobil-Abos verglichen werden. Vervollständigt wird die Arbeit über eine konsumentenseitige Umfrage.


 

Auto all-inclusive? Zur Marktakzeptanz von Automobil-Abonnements

Betreuer: Robin Pade

 

Automobilhersteller weltweit sind zunehmend bestrebt ihre Wurzeln als bloße „Eisenbieger“ zu überwinden und möchten Mobilitätsdienstleister werden. Eines der neuesten Konzepte zur Umsetzung: Der Kunde soll über ein „Car as a Service“-Modell vom Autobesitzer zum Autonutzer werden. Als Alternative zu Kauf, Finanzierung und Leasing fahren Abonnentinnen und Abonnenten für fixe Monatsraten immer ein für sie neues Auto – je nach Anbieter und Ausführung inklusive Posten wie Wartung, Reparatur, Reifenwechsel, Versicherung und Steuern.

 

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit soll die Marktakzeptanz dieses neuen Modells untersucht werden. Hierfür gilt es, unter Einbezug aktueller Trends der Automobilindustrie, vergleichbare Vertriebsarten abzugrenzen und auf Basis von Konsumpräferenzen bei Tarifwahlmodellen eine Bewertung des „Auto-Abos“ vorzunehmen. Vervollständigt wird die Arbeit über eine konsumentenseitige Umfrage.