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Bachelorarbeitsthemen

 

Die gruselige Seite von Alexa: Spielt das „Uncanny Valley“ beim Spracheinkauf eine Rolle?

Betreuerin: M.Sc. Verena Rieger

Das „Uncanny Valley“ beschreibt die Akzeptanz künstlicher Figuren bei Zuschauern. Die Akzeptanz steigt mit zunehmender Menschenähnlichkeit, bricht jedoch stark ein, kurz bevor hundertprozentige Menschenähnlichkeit erreicht wird. Besonders stark ist der Effekt bei bewegten Figuren, wie beispielsweise Robotern oder computeranimierten Filmen. Sprachassistenten wie Amazon’s Alexa, die beim Spracheinkauf unterstützen, können ebenfalls hinsichtlich Stimme und Reaktionsfähigkeit eine hohe Menschenähnlichkeit erreichen. Somit stellt sich die Frage, ob bei Assistenten für den Spracheinkauf eine größere Menschenähnlichkeit generell positiv empfunden wird und ob dies möglicherweise auch das Einkaufsverhalten von Nutzern der Sprachassistenten beeinflusst.

Diese Fragestellung soll in dieser Arbeit zunächst anhand von Literatur betrachtet werden. Im Anschluss soll eine empirische Studie bezüglich der empfundenen Menschenähnlichkeit von Sprachassistenten und dem Einkaufsverhalten durchgeführt werden. Gute Informatikkenntnisse vorzugsweise in Java oder JSON sind bei dieser Arbeit von Vorteil.

 

Kulturelle Unterschiede beim Spracheinkauf

Betreuerin: M.Sc. Verena Rieger

Assistenten für den Spracheinkauf werden weltweit eingesetzt. So expandiert Amazon mit seinem Sprachassistenten Alexa in immer mehr Länder und passt Alexa dabei auch an länderspezifische Besonderheiten an. Angesichts der Tatsache, dass neue Technologien im Allgemeinen und Roboter im Besonderen in verschiedenen Ländern unterschiedlich gut aufgenommen werden, stellt sich dabei die Frage, ob es auch bezogen auf Sprachassistenten Unterschiede in der Akzeptanz zwischen verschiedenen Ländern gibt und woraus diese resultieren.

Diese Fragestellung soll in der Arbeit betrachtet werden. Dabei soll zunächst ein Überblick über die Literatur gegeben und dann eine empirische Studie durchgeführt werden. Als empirische Studie sind beispielsweise Tiefeninterviews oder eine Befragung mit Teilnehmern aus 2-3 verschiedenen Ländern möglich.

 

Der Einfluss von Organisationskultur auf Gruppenentscheidungen im B2B-Einkauf

Betreuerin: M.Sc. Verena Rieger

Einkaufsentscheidungen in Organisationen werden häufig in Gruppen diskutiert und getroffen. Dabei ergibt sich die Problematik, dass sich Gruppen häufig nur begrenzt rational verhalten, weshalb sich für Unternehmen die relevante Frage stellt, wie Gruppenentscheidungen optimiert werden können. Ein möglicher Koordinationsmechanismus für Gruppen bei begrenzter Rationalität ist Kultur, also die geteilten Werte der Gruppenmitglieder. Möglicherweise eignet sich eine bestimmte Gruppenkultur somit, Einkaufsentscheidungen von Gruppen zu verbessern.

Diese Fragestellung soll in dieser Arbeit betrachtet werden. Dabei soll zunächst Literatur zum Einfluss von Organisationskultur auf Gruppenentscheidungen, insbesondere im Bereich B2B-Einkauf, betrachtet werden und im Anschluss anhand eines Experiments der Einfluss von einer ausgewählten kulturellen Dimension auf das Kaufentscheidungsverhalten von Gruppen untersucht werden.

 

Online-Informationsverhalten von B2B Einkäufern

Betreuer: M.Sc. Maximilian Lüders


Die Aussage, dass sich auch Käufer auf Industriegütermärkten online informieren bevor sie ein Produkt oder eine Leistung einkaufen ist nicht sonderlich überraschend. Ähnlich wie Konsumenten, surfen auch organisationale Käufer im Internet um sich zu informieren. McKinsey & Company schreibt von der „consumerization of business buying“. Vor diesem Hintergrund ist es überraschend, dass wenig akademische Forschung zum Online-Informationsverhalten organisationaler Käufer existiert.

Diese Bachelorarbeit soll einen kurzen Überblick über die bestehende Literatur zum Informationsverhalten organisationaler Käufer geben. Anschließend soll eine teilnehmende Beobachtung durchgeführt werden, um einen Teilaspekt des Online-Informationsverhaltens zu untersuchen: potentiellen Käufern werden unterschiedliche Homepages von B2B-Anbieterunternehmen gezeigt und sie werden gebeten, sich wie üblich zu informieren. Außerdem wird in einem kurzen leitfadengestützten Interview anschließend ergründet in welchen Situationen die Teilnehmer eine Homepage besuchen, welchen Informationsstand sie dann üblicherweise haben, welche Aspekte einer B2B-Homepage Ihnen jeweils wichtig sind, was sie gut und weniger gut umgesetzt fanden.

 

Spracheinkauf bei REWE

Betreuer:  Ingo Halbauer

Einige Studien der letzten Jahre konnten feststellen, dass sich Kaufentscheidungen unterscheiden, je nachdem ob im stationären Handel oder im Online-Shop eingekauft wird (vgl. z.B. Danaher et al. 2003, Saini/Lynch 2016). In Experimenten der Forschungsgruppe Marketing & Vertrieb konnte gezeigt werden, dass es ebenfalls zu unterschiedlichen Einkaufentscheidungen kommt, je nachdem ob im Online-Shop oder per Sprache (beispielsweise über Smart Speaker) eingekauft wird.

Im Rahmen einer Bachelorarbeit sollen die Ergebnisse bei einem Händler mit anderem Image (rewe) überprüft werden. Hierzu soll ein Experiment durchgeführt werden.
 

Markenkaufverhalten bei Spracheinkauf

Betreuer:  Ingo Halbauer

Einige Studien der letzten Jahre konnten feststellen, dass sich Kaufentscheidungen unterscheiden, je nachdem ob im stationären Handel oder im Online-Shop eingekauft wird (vgl. z.B. Danaher et al. 2003, Saini/Lynch 2016). In Experimenten der Forschungsgruppe Marketing & Vertrieb konnte gezeigt werden, dass es ebenfalls zu unterschiedlichen Einkaufentscheidungen kommt, je nachdem ob im Online-Shop oder per Sprache (beispielsweise über Smart Speaker) eingekauft wird.

Als Produkt wurden in den Experimenten Einweg Batterien verwendet. Thema dieser Bachelorarbeit ist es ein ähnliches Experiment in einer anderen Produktkategorie durchzuführen.
 

Gives you WINGs? Eine Bestandsaufnahme des KIT-Wirtschaftsingenieurwesens (3 Bachelorarbeiten)

Betreuer: Martin Klarmann, Ingo Halbauer, Maximilian Lüders, Martin Moosbrugger

Diese Bachelorarbeiten beschäftigen sich mit der Vermarktung des Studienganges Wirtschaftsingenieurwesen wie er am KIT angeboten wird. Um hier besser zu werden, soll zunächst einmal eine Analyse der Ist-Situation im Studiengang erfolgen. Hier setzen die drei ausgeschriebenen Bachelorarbeiten an:

  1. Studierendenbefragung: Weshalb entscheiden sich Studierende für den Studiengang?
  2. Fokusgruppen mit Personalleitern: Warum werden Wirtschaftsingenieure vom KIT eingestellt? (vergeben)
  3. Alumnibefragung: Welche wichtigen Fähigkeiten wurden durch das Studium vermittelt? Was hat den Alumni gefehlt?

Die Betreuung der Arbeiten wird durch je einen Mitarbeiter des Lehrstuhls sowie durch Prof. Klarmann erfolgen. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen an ingo.halbauer∂kit.edu und geben Sie in Ihrem Motivationsschreiben Ihre Priorität für die Perspektiven an.

 

Die Rolle von Produktanthropomorphisierung für die Preisfairnesswahrnehmung – eine Replikation und Erweiterung

Betreuer: Dr. Sven Feurer

Produktathropomorphisierung (Anthropomorphisierung = „Vermenschlichung“) spielt eine immer größere Rolle beim Design neuer Produkte. Eine kürzlich veröffentliche Studie von Kwak, Puzakova und Rocereto (Journal of Marketing) zeigt, dass diese Strategie einen Einfluss auf die kundenseitige wahrgenommene Preisfairness nehmen kann. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit soll eine eigenständige empirische Studie durchgeführt werden, um die Replizierbarkeit dieses Ergebnisses unter Verwendung des digitalen Assistenten Amazon Alexa zu überprüfen.

Hyokjin Kwak, Marina Puzakova, and Joseph F. Rocereto (2015), “Better Not Smile at the Price: The Differential Role of Brand Anthropomorphization on Perceived Price Fairness,” Journal of Marketing, 79(4), 56-76.