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Bachelorarbeitsthemen

 

BA: Handelsmarke oder Nationale Marke - Wer gewinnt bei Imitation?

Betreuer:  Ingo Halbauer

Olson (2012) zeigt, dass sich die wahrgenommene Qualität einer Handelsmarke dadurch verbessert, dass sich diese im Design an die führende Nationale Marke anlehnt. Aribarg et al. (2014) betrachten den Effekt, wenn eine unbekannte Marke die führende Nationale Marke imitiert und zeigen, dass darunter die Handelsmarke leidet. Konsumenten greifen eher zu der unbekannten, imitierenden Marke als zu der Handelsmarke.

In der Bachelorarbeit sollen nun beide Situationen zusammengeführt werden. Es soll geprüft werden, wie sich Konsumenten entscheiden, wenn eine unbekannte und eine Handelsmarke die führende Nationale Marke kopieren.

 

„Gut und günstig“ oder doch „Edeka Select“?

Betreuer:  Ingo Halbauer

In manchen Kategorien machen Eigenmarken über 40% des Umsatzes eines Händlers aus. Eine Vielzahl von Ketten bietet Eigenmarken in verschiedenen Qualitätsstufen an (Economy, Standard und Premium). Schnittka (2015) zeigt durch ein Experiment, dass je nach Preisimage des Händlers bestimmte Qualitätsstufen bevorzugt werden.

Schnittka (2015) nutzt für sein Experiment Produkte von Edeka. Im Rahmen der Bachelorarbeit sollen diese Ergebnisse überprüft werden und die Generalisierbarkeit der Ergebnisse durch einen zweiten Händler mit anderem Preisimage festgestellt werden.

 

Online-Informationsverhalten von B2B Einkäufern

Betreuer: M.Sc. Maximilian Lüders


Die Aussage, dass sich auch Käufer auf Industriegütermärkten online informieren bevor sie ein Produkt oder eine Leistung einkaufen ist nicht sonderlich überraschend. Ähnlich wie Konsumenten, surfen auch organisationale Käufer im Internet um sich zu informieren. McKinsey & Company schreibt von der „consumerization of business buying“. Vor diesem Hintergrund ist es überraschend, dass wenig akademische Forschung zum Online-Informationsverhalten organisationaler Käufer existiert.

Diese Bachelorarbeit soll einen kurzen Überblick über die bestehende Literatur zum Informationsverhalten organisationaler Käufer geben. Anschließend soll eine teilnehmende Beobachtung durchgeführt werden, um einen Teilaspekt des Online-Informationsverhaltens zu untersuchen: potentiellen Käufern werden unterschiedliche Homepages von B2B-Anbieterunternehmen gezeigt und sie werden gebeten, sich wie üblich zu informieren. Außerdem wird in einem kurzen leitfadengestützten Interview anschließend ergründet in welchen Situationen die Teilnehmer eine Homepage besuchen, welchen Informationsstand sie dann üblicherweise haben, welche Aspekte einer B2B-Homepage Ihnen jeweils wichtig sind, was sie gut und weniger gut umgesetzt fanden.

 

Spracheinkauf bei REWE

Betreuer:  Ingo Halbauer

Einige Studien der letzten Jahre konnten feststellen, dass sich Kaufentscheidungen unterscheiden, je nachdem ob im stationären Handel oder im Online-Shop eingekauft wird (vgl. z.B. Danaher et al. 2003, Saini/Lynch 2016). In Experimenten der Forschungsgruppe Marketing & Vertrieb konnte gezeigt werden, dass es ebenfalls zu unterschiedlichen Einkaufentscheidungen kommt, je nachdem ob im Online-Shop oder per Sprache (beispielsweise über Smart Speaker) eingekauft wird.

Im Rahmen einer Bachelorarbeit sollen die Ergebnisse bei einem Händler mit anderem Image (rewe) überprüft werden. Hierzu soll ein Experiment durchgeführt werden.
 

Markenkaufverhalten bei Spracheinkauf

Betreuer:  Ingo Halbauer

Einige Studien der letzten Jahre konnten feststellen, dass sich Kaufentscheidungen unterscheiden, je nachdem ob im stationären Handel oder im Online-Shop eingekauft wird (vgl. z.B. Danaher et al. 2003, Saini/Lynch 2016). In Experimenten der Forschungsgruppe Marketing & Vertrieb konnte gezeigt werden, dass es ebenfalls zu unterschiedlichen Einkaufentscheidungen kommt, je nachdem ob im Online-Shop oder per Sprache (beispielsweise über Smart Speaker) eingekauft wird.

Als Produkt wurden in den Experimenten Einweg Batterien verwendet. Thema dieser Bachelorarbeit ist es ein ähnliches Experiment in einer anderen Produktkategorie durchzuführen.
 

Gives you WINGs? Eine Bestandsaufnahme des KIT-Wirtschaftsingenieurwesens (3 Bachelorarbeiten)

Betreuer: Martin Klarmann, Ingo Halbauer, Maximilian Lüders, Martin Moosbrugger

Diese Bachelorarbeiten beschäftigen sich mit der Vermarktung des Studienganges Wirtschaftsingenieurwesen wie er am KIT angeboten wird. Um hier besser zu werden, soll zunächst einmal eine Analyse der Ist-Situation im Studiengang erfolgen. Hier setzen die drei ausgeschriebenen Bachelorarbeiten an:

  1. Studierendenbefragung: Weshalb entscheiden sich Studierende für den Studiengang?
  2. Fokusgruppen mit Personalleitern: Warum werden Wirtschaftsingenieure vom KIT eingestellt? (vergeben)
  3. Alumnibefragung: Welche wichtigen Fähigkeiten wurden durch das Studium vermittelt? Was hat den Alumni gefehlt?

Die Betreuung der Arbeiten wird durch je einen Mitarbeiter des Lehrstuhls sowie durch Prof. Klarmann erfolgen. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen an ingo.halbauer∂kit.edu und geben Sie in Ihrem Motivationsschreiben Ihre Priorität für die Perspektiven an.

 

Die Rolle von Produktanthropomorphisierung für die Preisfairnesswahrnehmung – eine Replikation und Erweiterung

Betreuer: Dr. Sven Feurer

Produktathropomorphisierung (Anthropomorphisierung = „Vermenschlichung“) spielt eine immer größere Rolle beim Design neuer Produkte. Eine kürzlich veröffentliche Studie von Kwak, Puzakova und Rocereto (Journal of Marketing) zeigt, dass diese Strategie einen Einfluss auf die kundenseitige wahrgenommene Preisfairness nehmen kann. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit soll eine eigenständige empirische Studie durchgeführt werden, um die Replizierbarkeit dieses Ergebnisses unter Verwendung des digitalen Assistenten Amazon Alexa zu überprüfen.

Hyokjin Kwak, Marina Puzakova, and Joseph F. Rocereto (2015), “Better Not Smile at the Price: The Differential Role of Brand Anthropomorphization on Perceived Price Fairness,” Journal of Marketing, 79(4), 56-76.