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Bachelorarbeitsthemen

Sampling als Methode um Vorurteile gegenüber der Qualität von Handelsmarken abzubauen

Betreuer: Ingo Halbauer

Produkte, welche mit einer Handelsmarke gekennzeichnet sind, sehen sich üblicherweise einer niedrigeren wahrgenommenen Qualität gegenüber als Produkte von Nationalen Marken. Sprott und Shimp (2004) führen Experimente durch, in welchen Konsumenten die Möglichkeit haben die Produkte verschiedener Marken vor ihrer Kaufentscheidung zu probieren (Sampling). Ihre Messungen zeigen, dass ohne Probieren der jeweiligen Produkte die übliche Diskrepanz in der Produktqualität auftritt. Wird die Produktqualität jedoch erst nach einem Testen abgefragt, so werden keine signifikanten Unterschiede mehr erfasst. In einem zweiten Experiment weisen Sprott und Shimp (2004) nach, dass dieser Effekt durch die objektive Produktqualität beeinflusst wird. Ziel der Bachelorarbeit ist es, die Ergebnisse beide Experimente zu verifizieren.

 

Co-Branding zwischen Handelsmarken und Nationalen Marken

Betreuer: Ingo Halbauer

Co-Branding bezeichnet einen gemeinsamen Marktauftritt zweier Marken (vgl. Homburg 2015). Ziel des Co-Branding ist ein positiver Imagetransfer. Gleichzeitig setzen sich die Marken auch dem Risiko eines negativen Transfers aus (vgl. Geylani, Inman, Hofstede 2008).

Handelsmarken werden häufig mit einem geringeren Grad an Qualität verbunden, weshalb sich für Nationale Marken durch ein Co-Branding die Gefahr eines negativen Imagetransfers ergibt. Vaidyanathan und Aggarwal (2000) prüfen die Auswirkung eines solchen Co-Brandings und kommen zu dem Ergebnis, dass das Produkt der Handelsmarke profitiert. Gleichzeitig kommt es zu keinem negativen Effekt in der Einschätzung der Nationalen Marke. Es soll in dieser Bachelorarbeit der Versuch unternommen werde, diese Ergebnisse zu replizieren.