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Bachelorarbeitsthemen


Pricing-Projekt für ein Hightech Start-up (KIT spin-off)

Betreuer: Dr. Sven Feurer / myPrint

myPrint ist ein designiertes Spin-Off des Karlsruher Institut für Technologie, das Anfang 2019 gegründet werden soll. Das Gründerteam hat einen molekularen Drucker entwickelt, das innovative Verfahren der Mikrolithographie vereint. Für weltweit hunderte Forschungsgruppen aus dem universitären und industriellen Umfeld erlaubt das Drucker-System die flexible Herstellung von sog. Microarrays, die als Biosensor insbesondere in der Diagnostik Anwendung finden - ein enorm wachsender Markt. Neben dem Drucker wird myPrint vorgefertigte Microarrays und Beratungsdienstleistungen anbieten. Das Produktportfolio besteht aus drei Säulen: (1) einem molekularen Drucker in den drei (modularen) Versionen Basic, Bio und Material Science; (2) Consumables, wie Druckaufsätze, Tinten, Substrate und Out-of-the-Box Kits; (3) Services, wie Wartung, Beratung, Auftragsforschung

 

In der Bachelorarbeit soll untersucht werden, welche Verfahren des Pricings sich für das heterogene Produktportfolio von myPrint anbieten und ein nachhaltiges Pricing-Konzept entwickelt werden. Dazu wird zunächst eine ausführliche Bestandsaufnahme des aktuellen Forschungsstands erwartet. Auf deren Basis sollen dann Verfahren wie cost-based, value-based und competitive Pricing auf das konkrete Produktportfolio angewandt werden. Darüber hinaus soll für den Hightech-Bereich (akademische Forschung und Industrie) untersucht werden, wie Preissensitiv die Kunden sind und ob sich Kunden anhand ihrer Zahlungsbereitschaft in unterschiedliche Segmente einteilen lassen.

 


Mensch versus Maschine: Kundenreaktionen in Bezug auf automatisierte Produkte

 

Betreuer: Sven Feurer

 

Automatisierte Produkte (Thermomix, selbstfahrende Autos, etc.) werden immer besser und technisch ausgereifter, und schaffen einen potenziell hohen Kundennutzen.  Allerdings lehnen viele Kunden diese Produkte auch ab. Diese Bachelorarbeit untersucht, unter welchen Umständen dies der Fall ist. Dabei soll auf Basis eines Literaturüberblicks eine eigenständige empirische (Replikations-)Studie der Arbeit von Leung. Paolacci and Puntoni (2018) durchgeführt werden.

Leung, E., Paolacci, G., and Puntoni, S. (2018), Man Versus Machine: Resisting Automation in Identity-Based Consumer Behavior, Journal of Marketing Research, 55, 6, 818-831.

 

 

Der IKEA-Effekt

 

Betreuer: Sven Feurer

 

Arbeit führt zu Liebe – so erklären die Autoren Norton, Mochon und Ariely das Phänomen, dass Kunden Produkte, die sie selbst zusammenbauen, oftmals den wahrgenommenen Wert des Resultats höher einschätzen als wäre es von einem Experten aufgebaut worden. Diese Bachelorarbeit untersucht, unter welchen Umständen dies der Fall ist. Dabei soll auf Basis eines Literaturüberblicks eine eigenständige empirische (Replikations-)Studie der Arbeit von Norton, Mochon und Ariely durchgeführt werden.

Norton, Michael I., Daniel Mochon, and Dan Ariely (2012), “The IKEA effect: When labor leads to love,” Journal of Consumer Psychology, 22 (3), 453–60.

 

 

„Wow, ein USB-Stick!": Wie sehr freuen sich Konsumenten über (utilitaristische) Überraschungsprodukte?

Betreuerin: Wiebke Klingemann

Vereinfacht gesagt haben utilitaristische Produkte - beispielsweise eine Waschmaschine oder ein Fachbuch - einen vorwiegend funktionalen Nutzen, sie erfüllen einen bestimmten instrumentalen Zweck. Hedonische Produkte hingegen werden vor allem zum Vergnügen gekauft und mit Genuss und Freude konsumiert, wie etwa Pralinen oder ein Roman. 

Die Aufgabe dieser Bachelorarbeit besteht zunächst darin, die Literatur zu utilitaristischen und hedonischen Produkten zu sichten und strukturiert aufzuarbeiten, wann und inwiefern sich welche Konsumentenreaktionen aufgrund der Art des Produkts unterscheiden. In einem kleinen Experiment soll anschließend untersucht werden, wie Konsumenten die beiden Produkttypen im Kontext von Überraschungsangeboten bewerten. 

 

Geheim und teuer?! - Der Einfluss des Preises bei Überraschungsprodukten

Betreuerin: Wiebke Klingemann

Überraschungsprodukte werden immer beliebter. Buchhandlungen bewerben „Blind-Dates mit einem Buch“, bei denen der Kunde ein in Packpapier eingeschlagenes Überraschungsbuch kauft, Restaurants kreieren Überraschungsmenüs für ihre Gäste, und eine Fülle von Abo-Boxen – von Kosmetika über vegane Snacks bis hin zu Haustierprodukten – bieten Überraschungen im monatlichen Paket.
Meist werden solche Überraschungsprodukte günstiger als transparente Alternativen angeboten, worin auch in der aktuellen Forschung der zentrale Vorteil für den Konsumenten gesehen wird.
Doch könnten Konsumenten auch gewillt sein, Überraschungsprodukte zu teureren Preisen zu kaufen?

Dieser Frage soll im Rahmen der Bachelorarbeit nachgegangen werden. Die Aufgabe besteht zunächst darin, im Rahmen einer Literaturrecherche herauszuarbeiten, wie Konsumenten reagieren, wenn ihnen im Kaufprozess Informationen fehlen. Hierbei soll insbesondere auf die Bedeutung des Preises als Qualitätsindikator eingegangen werden. In einem kleinen Experiment soll anschließend untersucht werden, inwiefern der Preis Konsumentenerwartungen und -entscheidungen im Kontext von Überraschungsangeboten beeinflusst.